Joggen im Winter – Worauf muss man bei Kälte achten?

Viele Jogger meiden ihre Laufschuhe im Winter, da sie befürchten krank zu werden. Doch wieso werden die Athleten bei den Olympischen Winterspielen nicht krank? Die Antwort ist relativ simpel: Man wird beim Joggen im Winter nicht krank, wenn man einige Dinge beachtet.

Welche das sind, erfahren Sie hier. Außerdem räumen wir mit einigen Gerüchten auf, die sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt haben, die aber so nicht haltbar sind und für die meisten Hobby-Läufer lediglich eine Ausrede darstellen, um nicht Laufen zu müssen.

Die richtige Kleidung beim Joggen im Winter

Die richtige Wahl der Kleidung im Winter unterscheidet sich gar nicht so sehr von der im Sommer. Man sollte das Zwiebelprinzip anwenden und mehrere Schichten übereinander tragen. Im Idealfall sieht die Kleidung wie folgt aus:

  1. Funktionsunterwäsche, die den Schweiß nach Außen trägt
  2. Ein langärmeliges Shirt, welches die Körperwärme schützt und den Schweiß nach Außen trägt
  3. Jacke, die Kälte und Nässe standhält
  4. Handschuhe und eine Kopfbedeckung, da die Körperenden zuerst auskühlen

Wenn Sie sich an diesen Kleidungsstil halten, sollten Sie sich um Kälte und Nässe keine Sorge machen müssen.

Die Lunge wird durch die kalte Luft angegriffen

Der menschliche Körper hat sich im Laufe der Jahrtausende an die klimatischen Gegebenheiten angepasst. Die Luft wird beim einatmen ausreichend erwärmt, sodass es zu keinen Schädigungen der Lunge kommen sollte. Dabei sprechen wir natürlich von normalen Temperaturen in Deutschland im Winter, nicht von Orten wie Sibirien.

Vorsicht vor Glatteis

Eine tückische Gefahr, auf die man im Winter auf jeden Fall achten sollte, ist Glatteis. Wenn es auf der Strecke, die man für gewöhnlich läuft, rutschig ist, dann sollte man unbedingt auf die tägliche Laufeinheit verzichten. Mögliche Alternativen sind das Laufband im Fitnessstudio oder auch Zuhause. Keinesfalls sollte man seine Gesundheit aufs Spiel setzen.

Vorteile vom Joggen im Winter

Joggen wirkt natürlich auch im Winter vitalisierend und gibt Energie für den Alltag. Das ist insbesondere deswegen wichtig, weil man im Winter oft dazu neigt, den ganzen Tag schläfrig vor sich hin zu dösen. Heizungsluft, mangelnde Sonneneinstrahlung und die Dunkelheit lässt den Körper schlapp werden und führt zu leichten Verstimmungen – mit Joggen im Winter kann man dagegen ankämpfen und sich seine gute Laune zurückholen.

Außerdem können Naschkatzen zur Winterzeit auf diese Weise mehr Kalorien verbrennen, werden also von den kalorienreichen Speisen zu Weihnachten nicht dick. Oder können einfach mehr davon essen. 😉

Hauptquelle für diesen Artikel: fitforfun.de